Wie die Caritas-Webfamilie zusammenwachsen soll

Metanavigation der Caritas-WebfamilieNoch ist sie kaum mehr als ein Kunstwort, künftig jedoch soll die Caritas-Webfamilie sichtbar und greifbar werden. Damit dies gelingt, werden wir einen gemeinsamen Datenpool aufbauen und eine Metanavigation für die Internetauftritte der Caritas einführen. Im Sinne einer konsistenten Markenführung ist das sicher eine gute Idee. Beides kann aufgrund des verbandlichen Aufbaus aber nicht „von oben“ angeordnet werden. Die Verantwortlichen vor Ort werden dann mitmachen, wenn sie für sich einen Mehrwert erkennen. Und den gibt es.

Inhalte tauschen – voneinander profitieren

Beispiel Datenpool: Der Deutsche Caritasverband wird dafür einen kostenlosen Service zur Verfügung stellen. Jeder Caritasverband kann seine Pressemeldungen, Stellungnahmen, Termine, Fortbildungen sowie die Stellen­angebote für Ehrenamtliche und Professionelle dort eingeben. Unterschied zur bisherigen Lösung: Die Daten erscheinen nicht nur auf den eigenen Seiten. Sie sind auch auf caritas.de recherchierbar und können dort kontextsensitiv bei Themenseiten ausgespielt werden. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sie gefunden werden, denn caritas.de nutzen täglich rund 8.000 Personen als Einstieg in die Welt der Caritas. Der Datenpool wird Einrichtungen und kleineren Verbänden auch die Option aufmachen, interessante Inhalte der Diözesan- und Bundesebene auf den eigenen Seiten auszuspielen. Das sorgt – ohne großen Aufwand – für mehr Aktualität und Abwechslung.

Eine gemeinsame Klammer für die Webfamilie

Beispiel Metanavigation: Wer zeigen will, dass er Teil der Caritas in Deutschland ist, bindet die in dezentem grau gehaltene Navigationsleiste oberhalb des eigenen Auftritts ein. Wie bei Yahoo! und anderen großen Netzwerken soll sie nicht mit der Hauptnavigation des jeweiligen Auftritts konkurrieren. Sie erfüllt vor allem eine Funktion: Besuchern einen schnellen Zugang zu zentralen Informationen und Übersichtsseiten des Verbandes bieten. Wird die Metanavigation flächendeckend eingesetzt, sind Hilfesuchende zum Beispiel immer nur einen Klick weit von Adressen oder Beratungsangeboten der Caritas entfernt.  

Spannend wird sein, wie Metanavigation und Datenpool im Verband angenommen werden, wenn sie ab 2011 zur Verfügung stehen. Bis es so weit ist, gibt es intern sicher noch einiges zu diskutieren: Welche Menüpunkte werden in der Metanavigation zu sehen sein? Gehören zum Beispiel die Angebote für Freiwillige und Ehrenamtliche dazu?

Nutzen Sie den Raum unter diesem Artikel für Ihre Anregungen und Ideen. 

Marc Boos | 29. März 2010

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