Mit Ressourcenmangel in die Zukunft

Es klingt paradox, passt aber ganz gut zur Situation der Caritas. Wir starten mit Ressourcenmangel in die Zukunft der Caritas-Webfamilie. Die Berliner Internetagentur hat den Pitch gewonnen und wird uns ab sofort konzeptionell begleiten. Am Ende des Prozesses sollen die Internetauftritte der Caritas die Bedürfnisse unterschiedlicher Zielgruppen besser bedienen. Sie werden besser miteinander vernetzt sein und das transportieren, was die Caritas ausmacht: Die Arbeit für und mit Menschen in Not.

26 Agenturen hatten sich mit einem Exposé darum beworben, der Caritas zu einer modernen, vernetzten und benutzerfreundlichen Webpräsenz zu verhelfen. Viele gute Ideen, differenzierte Analysen und innovative Vorschläge waren in den Papieren enthalten. Fünf Agenturen durften ihre Vision der Caritas-Webfamilie bei einem Pitch in Freiburg vorstellen. Darunter zwei aus Köln, eine aus Düsseldorf und zwei aus Berlin.

Werdet menschlicher und emotionaler 

Alle waren sich in einem einig: Die Online-Kommunikation der Caritas muss homogener, die menschliche Seite der Arbeit mehr herausgestellt werden. Das Abbilden von Strukturen geht an dem vorbei, was Besucherinnen und Besucher unserer Webseiten erwarten: Service, konkrete Hilfe oder fachlich fundierte Positionen zu sozialpolitischen Fragen.

Ideen abgleichen mit vorhandenen Ressourcen

ressourcenmangelLetztlich war es das Team von Ressourcenmangel, das uns am meisten überzeugte. Ihr Credo: Werdet redaktioneller und bündelt die bundesweiten Auftritte in einem Portal. Spannende Ansätze, die es nun gilt mit den vorhandenen Ressourcen des Verbandes abzugleichen. Das werden wir in einem ersten Schritt kommende Woche tun. Beim Auftaktworkshop kommen elf Personen aus der Online-Welt des Verbandes zusammen und legen mit Ressourcenmangel den Grundstein für eine zukunftsfähige Online-Kommunikation.

Diskussionen erwünscht 

In diesem Weblog werden wir ständig über die aktuellen Entwicklungen informieren. Wir setzen darauf, dass sich Interessierte aus dem Verband in die Diskussion einmischen. Denn das Projekt wird erst dann ein Erfolg, wenn sich viele daran beteiligen und es zu ihrer Sache machen, die Caritas zeitgemäß im Internet zu präsentieren.

PS: Für alle, die wissen wollen, wer beim Auftaktworkshop dabei ist, hier die Liste:

Alfred Hovestädt
Diözesancaritasverband für das Erzbistum Köln, Pressesprecher, www.caritasnet.de, www.caritas-nrw.de

Michael Löning
Diözesancaritasverband Osnabrück, Öffentlichkeitsarbeiter, www.caritas-osnabrueck.de, www.caritas-stadt-land-osnabrueck.de

Christian Klehr
Ortscaritasverband Mannheim, Pressesprecher, www.caritas-mannheim.de

Barbara Fank-Landkammer
Deutscher Caritasverband, Referatsleiterin Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising

Gertrud Rogg
Deutscher Caritasverband, Referatsleiterin Publizistik, Chefredakteurin Neue Caritas, www.neue-caritas.de, www.sozialcourage.de

Birgit Winterhalter
Teamleitung CariNet, www.carinet.de

Monika Hoffmann
Deutscher Caritasverband, Online-Redaktion www.caritas-international.de

Claudia Beck
Deutscher Caritasverband, Pressesprecherin, www.caritas.de/20038.html

Kirsten Schellack
Deutscher Caritasverband, Leiterin des Projekts Internetgestützte Beratung, www.beratung-caritas.de

Marc Boos
Deutscher Caritasverband, Online-Redaktion www.caritas.de

Dr. Klaus Ritter
Deutscher Caritasverband, Leiter der Fortbildungsakademie, www.fak.caritas.de

Marc Boos | 12. November 2009

Eine Antwort auf Mit Ressourcenmangel in die Zukunft

  1. Dankeschoen, das war ein sehr gut verfasster Artikel. Bin auf diesen Blog hier durch Bing gestossen und habe euch auch gleich in meinen Feedreader aufgenommen. Freue mich schon bald wieder hier lesen zu duerfen! Gruss

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