Dieses Blog ermöglicht einen Blick auf das, was sich meist im Hintergrund tut: Konzept- und Relauncharbeit. Der Deutsche Caritasverband wird seine Internetauftritte überarbeiten und stärker an den Wünschen unterschiedlicher Zielgruppen ausrichten.
Das Gesamtkonzept entwickeln wir gemeinsam mit einer Agentur. Dabei werden Fragen auftauchen, die wir hier mit Caritas-Mitarbeitern und Online-Experten diskutieren wollen. Helfen Sie mit, die Caritas-Webfamilie fit zu machen für die Zukunft.
Marc Boos und Monika Hoffmann
Online-Redaktion caritas.de und caritas-international.de

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@ Manfred Siegler
Vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich antworte darauf in dem Beitrag Chancen der Vernetzung.
Bitte bleiben Sie am Ball und verfolgen Sie die aktuellen Entwicklungen. Für uns wäre interessant, wenn Sie etwas genauer darauf eingehen, welche Informationen Sie gerne auf Ihrer Website einbinden würden.
Hallo Caritas-Team,
ich kann jetzt weniger konkretes zu Eurem Vorhaben bzw. der Ausschreibung beitragen, sondern möchte hier eine weitergehende Anregung abgeben.
Die Caritas unterstützt dankenswerterweise sehr viele Einrichtungen wie zB auch unseren Kindergarten, zT mit erheblichen Mitteln.
Da kämpft aber auch jeder KiGa oder Verein mehr oder weniger ambitioniert mit dem Thema Internet, der berühmten Homepage. Auch wir bauen gerade was auf (aller Anfang ist schwer…)
Für Caritas-nahe Einrichtungen könnte es eine Ergänzung oder sogar Erleichterung sein, Inhalte der Caritas ( zB Newsfeed) oder sogar die techn. Plattform (CMS, Templates,… ) nutzen zu dürfen. Gerade für eine frei-gemeinützige Einrichtung mit einem personell dünn besetzten Trägerverein wie unsere gäbe da sicher jede Menge Ansatzpunkte, Aufwände zu sparen und neue Funktionen (zB auch für Verwaltung/Abrechnung) anzudenken.
Wie gesagt, ich weiß nicht ob die Förderempfänger der Caritas in den neuen Webkonzepten irgendwie mit drin sind, schön wär’s jedenfalls.
Gruß
Manfred Siegler
Webmeister Kindergarten St. Franziskus Wombach
http://www.kindergarten-wombach.de
Liebe Andrea Mayer-Edoloeyi,
dem stimme ich voll zu.
Ergänzend muss wohl erwähnt werden, dass eine Neustrukturierung mit allen Konsequenzen für die “soziale” und referentielle Zusammenarbeit innerhalb dieser Struktur wahrscheinlich einen Kompromiss oder zumindest eine lange Wegstrecke benötigt, um alle Beteiligten mitzunehmen.
Dabei soll das Web 2.0 (wobei diese Begriffshülse erst mit Inhalten gefüllt werden müsste) durch Vernetzung, Transparenz und aktiven Austausch eher als Vorbild voranschreiten und damit als Mobilisations- oder Kristallisationspunkt fungieren soll.
Daraus dann wieder soziale Wertschöpfung vorzunehmen ist dann die Herausforderung des Verbandes.
Ob sich die Auftraggeber mit den nötigen Möglichkeiten versorgt haben, um diese Umwälzungen zu begleiten und zu steuern, auch besonders bezüglich der Organisations-Verantwortung, sollte man daher voraussetzen.
Persönlich würde mich interessieren, ob bereits der Pitch der verbleibenden 5 Agenturen honoriert wird, oder ob hier entgegen z.B. der GWA-Richtlinien ein honorarfreier Pitch verlangt wird.
LG aus Bayern
@Jürgen Wagner
Wir stehen am Anfang eines Prozesses, der sicherlich lange dauern wird. Ob allen und jedem klar ist, was dadurch in Bewegung geraten kann, weiß ich nicht. Wenn wir aber nicht die ersten Schritte gehen, werden wir es wohl nie erfahren …
Was die Honorierung des Pitches anbelangt: Die Teilnehmer werden nicht umsonst arbeiten. Die beteiligten Agenturen stellen sich allerdings einem offenem Wettbewerb. Sie werden so viel investieren, wie es ihnen wert ist – und das können wir sicher nicht angemessen honorieren.
Marc Boos
Liebe Caritas-MitarbeiterInnen,
ich muss jetzt einfach mal sagen, dass ich es für eine wirklich gute Idee halte eine Neustrukturierung bzw. Neufindung der Caritas im Web in dieser Form anzugehen. Wenn das Know-How intern nur partiell vorhanden ist, ist es wohl auch schlüssig externe PartnerInnen mit einzubinden – wenn die was vom Web 2.0 verstehen, dann sind sie sich sicher auch bewusst, welche internen Prozesse es dafür braucht und welche Veränderungen das für die Organisation bewirken kann.
Bin schon neugierig wie es weitergeht,
herzliche Grüße aus .at,
Andrea
Liebes Caritas Team,
auch von meiner Seite herzlichen Glückwunsch zu der Art und Weise der Ausschreibung.
Was mich noch interessieren würde:
Ist geplant die einzelnen Einsendungen zum Pitch sowie den ganzen Auswahlprozess ähnlich transparent darzustellen ?
Sprich werden diese veröffentlicht und die Entscheidung für eine Agentur dann anschließend ebenfalls öffentlich begründet ?
Beste Grüße,
Tobias Hurrle
Hallo Tobias,
wir werden hier nicht darüber berichten, wer sich alles auf das Auswahlverfahren beworben hat (außer die Agenturen wollen das).
Die Idee mit dem Call for papers hat vor allem den Hintergrund: Wir wollen sehen, ob die Agentur verstanden hat, wie die Caritas tickt, was sie anzubieten hat und wer ihre unterschiedlichen Zielgruppen sind. Was ist ihr “Platz” im Internet, wo muss sie investieren? Das ganze soll kein Trick sein, um möglichst viel Ideen abzugreifen.
Auf der Basis der eingesandten Kurzvisionen werden wir fünf Agenturen einladen. Die bekommen dann noch mal ein Briefing für den Pitch. Wer den gewinnen will, muss bereit sein, den Konzept- und Entwicklungsprozess an manchen Stellen zu öffnen und hier in die Diskussion zu gehen.
Marc
PS: Für die verbandsinterne Kommunikation und Diskussion haben wir das CariNet. Dort können die Kolleginnen und Kollegen der Caritas aus ganz Deutschland zugreifen.
Hallo Jörg,
danke für Deine Tipps. Die ersten Schritte in der Welt der Blogs und Twittereien haben wir mit http://blog.soziale-manieren.de schon gemacht. Ist echt das Beste, sich so langsam ranzutasten. Die Rückmeldungen sind auch sehr positiv.
Liebe Grüße
Marc Boos
Glückwunsch zum Schritt nach außen!
Ich möchte ungern rechthaberisch erscheinen, aber Social Media für Organisationen oder Firmen ist eher eine Aufgabe am erfolgreichsten zunächst intern und sehr niedrigschwellig beginnen sollte. Ich meine, dass man nach außen dann gut das dialogische Prinzip nachvollziehen kann, wenn es bereits intern erfahren und eingeübt wurde. Dazu braucht man selten einen großen Aufwand zu betreiben, was die Technologie angeht. Es reicht eine Communityplattform wie drupal oder elgg, ein oder ein paar Blogs (für jede strategische Einheit eines) und der Versuch, mit Realtime/Stream-Media à la identi.ca oder twitter mehr als nur das übliche tratschen und klatschen umzusetzen (wobei gerade dieser alltägliche vermeintlich unwichtige Austausch über normales Leben sehr essenziell ist). Wenn dann ein große Gruppe der MA und Helfer Erfahrungen gesammelt hat, kann man im großen Rahmen erfragen, welche Funktionen noch fehlen und danach sehr nahe am Bedarf Neues hinzufügen wie einen Social Media Newsroom, einige Profile bei Sozialen Netzwerken (Vorsicht, die wollen genauso wie Blogs täglich oder wöchentlich gepflegt werden!)
Hinsichtlich der Webpräsenz haben Sie sich ja bereits für Open Source entschieden, was einige Vorteile hat. Überlegenswert wären auch Freemiumangebote, die in eingeschränkter Version frei sind und bei Gefallen dann mit Support- und Lizenzkosten aufgebohrt werden können wie bsp. socialtext fürs Intranet oder eZ CMS für die Website.
Beste Grüße – stehe jederzeit beratend zur Verfügung
Jörg Wittkewitz
(www.wittkewitz.de)